Radiofrequenz (RF) ist eine der am häufigsten genutzten Technologien in der nicht-chirurgischen Hautstraffung. Von Thermage bis Secret RF – die Anwendungsgebiete sind vielfältig, die Wirkung gut belegt.

Das Prinzip: Wärme regt Kollagen an

RF-Energie dringt in die Dermis (tiefere Hautschicht) ein und erhitzt das Gewebe kontrolliert auf 40–70°C. Das zieht bestehende Kollagenfasern zusammen (sofortige Straffung) und aktiviert Fibroblasten zur Neubildung von Kollagen (langfristige Verbesserung über 3–6 Monate).

Verschiedene RF-Technologien

Monopolar RF (z. B. Thermage): Energie von einer Elektrode durch den Körper. Tiefere Eindringtiefe, gut für Körper und Gesicht. Eine Behandlung reicht oft aus.

Bipolar RF: Energie zwischen zwei nahe beieinander liegenden Elektroden. Flacher, aber gezielter. Oft in Kombinationsgeräten.

Fraktionale RF (z. B. Morpheus8): Mikronadelarray mit RF-Energie kombiniert. Besonders wirksam für Hautstruktur und -textur zusätzlich zur Straffung.

Für welche Zonen geeignet?

  • Gesicht: Wangen, Kinn, Hals (Truthahnhals)
  • Augenlider (spezielle Applikatoren)
  • Dekolleté
  • Bauch und Flanken
  • Innenseite der Oberschenkel und Oberarme

Was kostet RF-Behandlung?

Einfaches RF-Gerät: 80–200 € pro Sitzung. Premium-Geräte (Thermage, Morpheus8): 600–2.000 € pro Sitzung. Günstigere Geräte sind nicht notwendigerweise schlechter – die Behandlerqualität ist entscheidend.

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