Das chirurgische Facelift ist für viele ein zu großer Schritt. Fadenlifting bietet eine minimalinvasive Alternative mit sofortigem Ergebnis – ohne Vollnarkose, ohne lange Ausfallzeit. Doch was kann die Technik wirklich?

Wie Fadenlifting funktioniert

Beim Fadenlifting werden resorbierbare Fäden (meist aus PDO – Polydioxanon) mit feinen Nadeln unter die Haut eingebracht. Diese Fäden haben kleine Widerhaken (Cogs) oder glatte Oberflächen, je nach gewünschtem Effekt. Sie heben das Gewebe mechanisch an und regen gleichzeitig die körpereigene Kollagenproduktion an.

Sofort-Effekt vs. Langzeit-Wirkung

Der mechanische Lifting-Effekt ist direkt sichtbar. Über 3–6 Monate bildet sich zusätzliches Kollagen entlang der Fäden – was die Wirkung verstärkt. Die Fäden selbst werden innerhalb von 6–9 Monaten vom Körper vollständig abgebaut. Der Kollageneffekt hält 12–18 Monate an.

Für wen eignet sich Fadenlifting?

Ideal für: Personen ab 35 mit leichter bis mittlerer Erschlaffung im Gesicht, Jowls (Hautüberhang an der Kinnlinie), hängenden Wangen oder Augenbrauen. Für ausgeprägte Erschlaffung oder sehr dünne Haut ist das chirurgische Lifting effektiver.

Kosten und Nachsorge

Fadenlifting kostet je nach Anzahl der Fäden und behandelter Zone 800–2.500 Euro. Nach der Behandlung sollten Sie 2–4 Wochen auf Sport, intensive Gesichtsmassagen und intensive Hitze verzichten. Fadenlifting-Anbieter in Essen auf beautinda.de finden.