Männer-Botox boomt: Laut aktuellen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Medizin ist der Anteil männlicher Patienten in den letzten fünf Jahren um über 40 % gestiegen. Doch Botox für Männer ist nicht einfach die gleiche Behandlung wie für Frauen – es gibt wichtige Unterschiede.

Stärkere Muskeln, andere Technik

Männliche Gesichtsmuskeln sind im Durchschnitt kräftiger und dicker als weibliche. Deshalb werden für ähnliche Bereiche bei Männern typischerweise 20–40 % mehr Units benötigt. Außerdem sind die Ansatzpunkte leicht verschieden, da männliche Gesichtszüge anders proportioniert sind.

Andere ästhetische Ziele

Während bei Frauen ein entspanntes, sanftes Ergebnis angestrebt wird, wollen Männer oft eine maskuline Gesichtsstruktur erhalten. Die Augenbrauen sollten beim Mann horizontal verlaufen (nicht geschwungen), die Stirn darf etwas ausdrucksstarker bleiben. Zu viel Botox beim Mann kann das Gesicht feminisieren – was in den meisten Fällen nicht erwünscht ist.

Beliebte Behandlungszonen bei Männern

  • Zornesfalte (Glabella) – am häufigsten behandelt
  • Stirnfalten
  • Krähenfüße
  • Kinngrübchen (Mentalis-Falten)
  • Kaumuskel-Reduktion (Bruxismus)

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